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Home/Newscenter/79:70-Sieg in München: Berlin erholt sich von frühem Rückstand und gleicht die Finalserie aus

Nachberichte79:70-Sieg in München: Berlin erholt sich von frühem Rückstand und gleicht die Finalserie aus

10. Juni 2024
Die Endspielserie um die deutsche Meisterschaft ist nach den beiden Auftaktspielen ausgeglichen. ALBA BERLIN setzt sich am Montagabend beim FC Bayern München trotz eines frühen Rückstands mit 79:70 durch und profitiert unter anderem von einem starken Auftritt von Matt Thomas (21 Punkte). Weiter geht es am Mittwoch, wenn das erste von zwei Spielen in Berlin auf dem Programm steht.

Die Endspielserie um die deutsche Meisterschaft ist nach den beiden Auftaktspielen ausgeglichen. ALBA BERLIN setzt sich am Montagabend beim FC Bayern München trotz eines frühen Rückstands mit 79:70 durch und profitiert unter anderem von einem starken Auftritt von Matt Thomas (21 Punkte). Weiter geht es am Mittwoch, wenn das erste von zwei Spielen in Berlin auf dem Programm steht.

Stand: FC Bayern München (1) – ALBA BERLIN (2) 1-1

Spielverlauf und Wendepunkt: Der FC Bayern München ging nach dem 79:67 vom Samstag mit einer 1:0-Führung in das zweite Spiel der Finalserie um die deutsche Meisterschaft. 6.500 Zuschauer sorgten für einen ausverkauften BMW Park in der bayrischen Landeshauptstadt und hofften auf das 2:0. Die Berliner, die auf vier Spieler verzichten mussten, wollten ihrerseits unbedingt den Ausgleich erzielen, um sich damit das 1:1 und ein zweites Heimspiel zu sichern.

Zunächst lief alles nach den Vorstellungen von Bayern-Trainer Pablo Laso. Der Spanier sah ein überlegenes Münchner Team, das dank eines Dreiers von Carsen Edwards die ersten Punkte des Abends erzielte. Bis auf 18:5 bauten die Süddeutschen ihren Vorsprung im ersten Viertel aus und brachten die dezimierten Berliner in Schwierigkeiten. Immerhin: Bis auf 19:26 verkürzten die Gäste aus der Bundeshauptstadt den Rückstand zum Viertelende.

Es folgte zunächst noch gut fünf Minuten lang ein ausgeglichener Schlagabtausch, bis die Berliner zu einem furiosen Zwischenspurt ansetzten. Während ALBA jetzt fast alles traf, blieb der Korb für die Bayern minutenlang wie vernagelt. Einen 13:0-Lauf bis zur Halbzeit (39:32) setzten die Gäste über die Pause hinaus bis zum 16:0 fort, erst dann brachten sich die Hausherren per Treffer durch Leandro Bolmaro zurück auf die Anzeigetafel. Fortan war die Begegnung gekennzeichnet vom Versuch der Münchner, sich zurück zu kämpfen, und dem intensiven Bemühen der Berliner, den Vorsprung nicht mehr abzugeben.

Auf den ersten Zittermoment (60:56, 33. Minute) ließ ALBA einen 13:0-Lauf folgen, und auch der zweite (70:76, 39.) brachte die Gäste nicht mehr aus dem Takt.

Zahlen, bitte: Die Berliner lagen bei den Rebounds (39:31), Assists (21:15) und Steals (8:6) vorn und legten den längsten Lauf des Spiels auf das Parkett (16:0). Zudem gelang ihnen die höchste Führung des Abends (73:56).

Meilensteine: Jonas Mattisseck bestritt das 200. Spiel während seiner Zeit in der easyCredit Basketball Bundesliga.

Rekordverdächtig: Nur sechs erzielte Punkte im zweiten Viertel – einen solch niedrigen Wert hatten die Münchner in dieser Saison zuvor noch nicht erlebt. Ähnliches war im ersten Finale den Berlinern passiert, als ihnen im Schlussabschnitt nur fünf Zähler glückten.

Auf Sterling Brown (mit Ball) war wieder einmal Verlass. (Foto: Steffen Eirich)

Spieler der Partie: Angesichts der Berliner Teamleistung fällt die Suche nach dem Spieler des Abends alles andere als einfach aus. Allerdings verdienten sich Matt Thomas (21 Punkte, 7/11 aus dem Feld), Sterling Brown (17 Punkte, neun Assists und fünf Rebounds) sowie Yanni Wetzell (neun Punkte, sieben Rebounds, vier Assists) ein Sonderlob.

Die Deutschen: Nick Weiler-Babb kam für den FC Bayern auf elf Punkte; bei den Gästen, die mit acht deutschen Akteuren aufliefen, kratzten Yanni Wetzel und Louis Olinde mit jeweils neun Zählern an einer zweistelligen Ausbeute.

Was wir bisher gelernt haben: ALBA BERLIN lässt sich weiterhin von keinen Widrigkeiten aufhalten. Trotz der ausgedünnten Personaldecke setzte sich die Mannschaft von Trainer Israel Gonzalez in München durch und schaffte es dabei, die nötigen Kraftreserven zu aktivieren. Zur Erinnerung: Aktuell stehen nur noch vier gesunde ausländische Profis zur Verfügung.

Am Rande der Bande: Bei den Berlinern kehrte Weltmeister Johannes Thiemann in den Kader zurück, während die Langzeitverletzten Matteo Spagnolo, Gabriele Procida, Martin Hermannsson und Ziga Samar nicht zum Einsatz kamen. Die Bayern mussten wie zuletzt ohne Sylvain Francisco auskommen.

Wie geht’s weiter: Die Finalserie wechselt nach den ersten beiden Spielen jetzt den Austragungsort. An diesem Mittwoch steigt in Berlin das dritte Spiel, Tipoff ist um 20:30 Uhr.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga. Außerdem: Jetzt hier zu den BBL-Playoffs 48 Stunden lang kostenfrei Dyn testen: klick! Empfohlen von unseren Experten und dem Benzinger: