ratiopharm ulm logo
Telekom Baskets Bonn logo
FC Bayern München Basketball logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
ALBA BERLIN logo
EWE Baskets Oldenburg logo
BG Göttingen logo
NINERS Chemnitz logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
Bamberg Baskets logo
Würzburg Baskets logo
MLP Academics Heidelberg logo
HAKRO Merlins Crailsheim logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
Veolia Towers Hamburg logo
SYNTAINICS MBC logo
RASTA Vechta logo
Tigers Tübingen logo
Home/Newscenter/18 Punkte nach der Pause samt Dagger-Dreier: Edwards führt Bayern in Ludwigsburg ins Halbfinale

Nachberichte18 Punkte nach der Pause samt Dagger-Dreier: Edwards führt Bayern in Ludwigsburg ins Halbfinale

24. Mai 2024
Der FC Bayern München gewinnt das vierte Playoff-Spiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg mit 76:69, entscheidet die Viertelfinalserie mit 3-1 für sich und komplettiert das Halbfinalfeld. Der Hauptrundenerste liegt kein einziges Mal zurück, muss dennoch in die Crunchtime – dort trifft Carsen Edwards inmitten einer starken Vorstellung nach der Pause den Dagger-Dreier.

Der FC Bayern München gewinnt das vierte Playoff-Spiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg mit 76:69, entscheidet die Viertelfinalserie mit 3-1 für sich und komplettiert das Halbfinalfeld. Der Hauptrundenerste liegt kein einziges Mal zurück, muss dennoch in die Crunchtime – dort trifft Carsen Edwards inmitten einer starken Vorstellung nach der Pause den Dagger-Dreier.

Stand: FC Bayern München (1) – MHP RIESEN Ludwigsburg (8) 3-1

Spielverlauf und Wendepunkt: Die Bayern gingen zu Beginn konsequent über den Low-Post, vor allem Devin Booker und Vladimir Lucic spielten ihre Physis aus, einen Rhythmus fanden die Gäste aber nicht wirklich. Die Ludwigsburger taten sich gegen die Münchener Verteidigung schwer, sobald es in die Halbfeldoffensive ging, so hatten die Hausherren nach fünf Minuten erst zwei Punkte erzielt. Im ersten Viertel gestatteten die Bayern nur eine Quote von 23,5 Prozent aus dem Feld und führten mit 17:11.

Kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Gäste doppelt so viele Punkte auf dem Konto (11:22). Es dauerte etwas, bis die Hausherren im zweiten Durchgang ins Spiel fanden, in einer defensivgeprägten Partie war es Verteidigungsspezialist Yorman Polas Bartolo, der offensiv Akzente setzte. Auf bis zu vier Zähler kamen die Hausherren heran, dank einer Quote von 52,0 Prozent aus dem Feld gingen die Münchener mit einer 40:34-Führung in die Kabine.

Nach der Pause hielt Eddy Edigin die Ludwigsburger im Spiel, zehn der ersten 15 Punkte der Gastgeber im dritten Viertel erzielte der Center. Auch die Bayern suchten nun wieder vermehrt ihre große Garde am Zonenrand und behaupteten vor dem vierten Durchgang eine 61:57-Führung.

Die Ludwigsburger ließen sich nie abschütteln, die Antwort Münchens kam nun meist von Carsen Edwards, der überhaupt nach Pause den Go-to-Guy gab. Drei Minuten vor Spielende schraubte Edwards per Vier-Punkte-Spiel den Vorsprung auf sechs Zähler Differenz. Die Ludwigsburger verloren in dieser Phase in drei Angriffen nacheinander den Ball, zweimal per Offensiv-Foul. Bei 44 Sekunden zu spielen traf Edwards einen Dreier zur 76:69-Führung – der Dagger. Die Ludwigsburger trafen in den letzten gut vier Minuten nicht aus dem Feld.

Carsen Edwards traf den Dagger zum Sieg und führte die Bayern ins Halbfinale (Foto: Dennis Duddek).

Spieler der Partie: Auf beiden Seiten übernahmen zwei Spieler nach der Pause: Münchens Carsen Edwards erzielte 18 seiner 22 Punkte in der zweiten Hälfte, insgesamt traf er vier seiner sechs Dreier, darunter den Dagger. Bei Ludwigsburg legte Eddy Edigin mit 15 Punkten und 14 Rebounds sein drittes Double-Double der Saison aus, zudem blockte der Center drei Würfe.

Zahlen, bitte: Die Münchener trafen 42,3 Prozent (11/23 3P) ihrer Dreier, die Ludwigsburger nur 27,6 Prozent (8/29 3P).

Die Deutschen: Elias Harris spielte zwar „nur“ 13:31 Minuten, war dort aber ein Unruheherd in der Zone: Acht Punkte (4/5 FG), zwei Rebounds und zwei Assists standen für den Münchener im Boxscore.

Am Rande der Bande: Die Bayern mussten erneut auf ihren beiden Guards Sylvain Francisco und Nick Weiler-Babb verzichten, bei Ludwigsburg fehlte erneut Ariel Hukporti.

Sonstiges: Heidelbergs Paul Zipser saß vor dem Dyn-Mikro und kommentierte als Experte das Spiel seines ehemaligen Clubs aus München.

Wie geht’s weiter: Die Münchener bekommen es im Halbfinale mit den Würzburg Baskets zu tun, der Hauptrundenfünfte schaltete den Titelverteidiger ratiopharm ulm benfalls mit 3-1 aus. Das erste Spiel findet am Mittwoch in München statt.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es in Kürze hier bei Dyn oder auch auf dem Youtube-Kanal von Dyn und der Liga. Außerdem: Jetzt hier zu den BBL-Playoffs 48 Stunden lang kostenfrei Dyn testen: klick! Empfohlen von unseren Experten und dem Benzinger: